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Energieversorgung Filstal
26.08.2015

EVF: Ordentliches Geschäftsergebnis im Jahr 2014

EVF: Ordentliches Geschäftsergebnis im Jahr 2014
Foto: Giacinto Carlucci
Hohe Zufriedenheit mit dem 1. Betriebsjahr im Stromnetz der Stadt Göppingen

Trotz der warmen Witterung zum Jahresbeginn 2014 erreichte die EVF ein vor Jahresfrist nicht für möglich gehaltenes Jahresergebnis auf dem hohen Niveau der Vorjahre. „Berücksichtigt man den außerordentlichen Effekt des Teilgasnetzverkaufes in Ebersbach im Jahr 2013, haben wir das Ergebnis 2014 in einem schwierigen Umfeld sogar leicht von 6,77 auf 6,90 Mio. € steigern können“, betont Dr. Martin Bernhart, Geschäftsführer der Energieversorgung Filstal.
Dafür verantwortlich sind unterschiedliche Teilaspekte. Durch die Übernahme der Betriebsführung des Stromnetzes der Stadt Göppingen zum 01.01.2014 wurde ein neues Geschäftsfeld aufgebaut, das schon in seinem 1. Betriebsjahr einen Gewinn erwirtschaftete. Im „Windschatten“ der Netzübernahme kam es zu einem deutlichen Kundenzuwachs in der Stromsparte. Insgesamt konnte dort fast eine Verdopplung der Umsatzerlöse auf ca. 38 Mio. € verzeichnet werden.
Der bundesweit zum Vergleich eines sicheren Netzbetriebs durch die Netzbetreiber herangezogene SAIDI-Wert (System Average Interruption Duration Index) liegt im EVF-Stromnetzgebiet bei 1,38 Minuten und damit um den Faktor 10 unter dem Bundesdurchschnitt. „Ein Wert auf den man stolz sein kann, denn er zeigt, dass unsere Mannschaft ihr Handwerk versteht. Die Sorgen vor der Netzübernahme in Göppingen stellen sich zunehmend als unbegründet heraus“, freut sich Bernhart über die annähernd störungsfreie Stromversorgung der Kunden im Jahr 2014.
In der Trinkwasserversorgung wurden die unterschiedlichen Auffassungen bzgl. der Bezugsrechte zwischen der EVF und dem Zweckverband Landeswasserversorgung gerichtlich geklärt. Die Ende der 70´er Jahre vereinbarten Bezugsrechte wurden vom Verwaltungsgerichtshof in Mannheim bestätigt. Allerdings haben sich bei der Mindestabnahmeverpflichtung gerichtlich Änderungen ergeben, die mit einer Einmalzahlung im mittleren sechsstelligen Bereich von der Landeswasserversorgung rückwirkend abgegolten wurden. Die Trinkwasserabgabe ist im Jahr 2014 darüber hinaus minimal auf ca. 4,9 Mio. m³ angestiegen.
Durch die milde Witterung war der Gasabsatz sowohl bei den Letztverbrauchern als auch im Gashandel rückläufig. Insgesamt verringerten sich die Umsatzerlöse in der Gassparte von ca. 311 Mio. € auf ca. 240 Mio. €. Eine gewisse Kompensation wurde durch die nicht vorhersehbare Rückvergütung von Ausgleichsmengen vorgelagerter Netzbetreiber erreicht.

Die Abgabe an den drei Erdgas-Tankstellen der EVF war von 6,7 Mio. kWh auf 5,8 Mio. kWh rückläufig. „Es ist bedauerlich, dass sich die schadstoffarmen Erdgasmotoren im Mobilitätssektor nicht durchzusetzen scheinen“, stellt Bernhart leicht enttäuscht fest.

Die Eigentümer der EVF, die Städte Göppingen (86,75 %) und Geislingen (13,25 %) können sich über die anteilige Höhe der Ausschüttung des Ergebnisses von 6,90 Mio. freuen. Zum Anteil an der Ausschüttung kommen für die Kommunen noch die Konzessionsabgaben für das Strom- (nur Göppingen) Erdgas- und Trinkwassernetz und die Gewerbesteuer hinzu. Für das Jahr 2014 fließen der Stadt Göppingen 9,61 Mio. € und der Stadt Geislingen 1,53 Mio. € zu.

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Eine Initiative der Energieversorgung Filstal

www.eg-filstal.de

High-Speed-Internet und Telefonie im Landkreis Göppingen

www.evf-i.de

Das Colocation-Datacenter in Göppingen

www.evf-datacenter.de