Energieversorgung Filstal

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EVF
Als im Jahre 1860 private Investoren eine „Gasanstalt“ errichteten und in der Folge Gasleitungen „zum Zwecke der öffentlichen Beleuchtung“ verlegten, endete das dunkle Zeitalter: die Neuzeit der Energieversorgung in Göppingen begann.
Die privaten Betreiber waren jedoch nicht lange in der Lage, die Gaserzeugungs- und Gasverteilungsanlagen technisch sicher und wirtschaftlich effektiv zu betreiben. Im Jahr 1903 übernahm deshalb die Stadt Göppingen die Anlagen. Es wurde eine Erfolgsgeschichte.

Höhen und Tiefen lösten in der Gasversorgung einander ab. Eine heute kaum mehr zu überblickende Zahl technischer Neuerungen bei Erzeugung, Verteilung und ganz besonders bei der Anwendung von Gas brachten nicht erwartete Zuwächse im Gasabsatz. Andererseits erwuchsen mit der öffentlichen Stromversorgung und später mit dem Heizöl scharfe Konkurrenten, die in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts den Fortbestand öffentlicher Gasversorgungen in Frage stellten.

Die Funde großer Erdgasvorkommen in Holland und Norddeutschland und ein schon Anfang der 60er Jahre vorbildlicher Kooperationsgedanke zwischen großen und mittelständischen Stadtwerken in Baden-Württemberg waren es, die der Gasversorgung, jetzt der Erdgasversorgung, im deutschen Südwesten zu neuem Aufschwung verhalfen. In ganz Deutschland brachte diese Entwicklung neue Herausforderungen an Technik und Organisation.

Auch in Göppingen begann zu diesem Zeitpunkt eine neue Ära: das selbst erzeugte Kokereigas wurde durch Erdgas abgelöst. Der Weg zur „Wunschenergie Nummer 1“ war damit geebnet.

Im Jahre 1981 wurde die Energieversorgung Filstal (EVF) als Gasversorgungsgesellschaft Filstal mbH (GVF) - allein mit dem Geschäftszweck der Gasversorgung für die seinerzeit bestehenden Gasversorgungsgebiete der Stadtwerke Göppingen und Geislingen - gegründet. Nach 20 Jahren wurde daraus die EVF GmbH Co. KG mit einem stark diversifizierten Geschäftsfeld (Teilhaber: Stadtwerke Göppingen mit 86,75 % und Stadtwerke Geislingen mit 13,25 %).

Die Gasversorgung wurde seit 1981 massiv ausgebaut. 36 Städte und Gemeinden des Kreises Göppingen und des Alb-Donau-Kreises mit einer Vielzahl von Stadt- und Ortsbezirken sind zwischenzeitlich an das Erdgasnetz der EVF angeschlossen. 2003 erfolgte die Integration der Wasserversorgungen der Städte Göppingen und Geislingen, 2004 wurde der Stromvertrieb gestartet. Die zunehmende Nachfrage im Bereich der Fernwärme führte zur Gründung des Tochterunternehmens „Rationelle Energie Süd GmbH“ in Geislingen (Teilhaber zu je 50 %: EVF und Alb-Elektrizitätswerk e.G.).

Auch in Zeiten der liberalisierten und regulierten Energiemärkte vereint die EVF bürgernahe, kommunale Verantwortung mit den Vorteilen effektiver, privatwirtschaftlicher Unternehmen.
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Eine Initiative der Energieversorgung Filstal

www.eg-filstal.de

High-Speed-Internet und Telefonie im Landkreis Göppingen

www.evf-i.de

Das Colocation-Datacenter in Göppingen

www.evf-datacenter.de